(Nieder-)Schlesien - Haxter-Chronik

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(Nieder-)Schlesien
Wappen von (Nieder)-Schlesien


Das Wap­pen zeigt einen rot­be­wehr­ten, rot­be­zung­ten, schwar­zen Adler auf gol­de­nem Grund.
Auf der Brust trägt der Adler einen sil­ber­nen Halb­mond, zwi­schen des­sen auf­wärts­ge­hen­den Spit­zen mittig ein sil­ber­nes Kreuz her­vor­wächst.


Schlesien (schlesisch Schläsing; schlonsakisch Ślůnsk; sorbisch Šleska; polnisch Śląsk; tschechisch Slezsko) ist eine Region in Mitteleuropa beiderseits des Ober- und Mittellaufs der Oder und erstreckt sich im Süden entlang der Sudeten und Beskiden. Schlesien liegt heute zum größten Teil in Polen. Ein kleiner Teil im Westen von Niederschlesien gehört zu Deutschland, ein südlicher Teil von Oberschlesien zu Tschechien.

Niederschlesien (schlesisch: Niederschläsing; polnisch: Dolny Śląsk) ist der nordwestliche Teil der Region Schlesien. Es erstreckt sich um den Mittellauf der Oder. Heute liegt Niederschlesien zum größten Teil in Polen. Die Hauptstadt der Region ist Breslau.

Schlesien liegt im östlichen Teil Mitteleuropas am Ober- und Mittellauf der Oder, die hier die ausgedehnte Schlesische Tiefebene durchströmt. Im Süden grenzt Schlesien an Böhmen und Mähren, im Westen an die Oberlausitz, im Nordwesten an die Niederlausitz und an das Land Lebus, im Norden an Großpolen und im Osten an Kleinpolen.

Die Region stellt insofern einen Raum mit natürlichen Grenzen dar, als sie das Einzugsgebiet der Ober- und Mitteloder nahezu vollständig umfasst. Lediglich das in Mähren liegende Quellgebiet des Stroms und das zum Teil in Großpolen liegende Zuflussgebiet der Bartsch (Barycz), eines rechten Nebenflusses der Oder, befinden sich außerhalb der Grenzen Schlesiens. Weitere wichtige Nebenflüsse der Oder in Schlesien sind die Olsa (Olza), die Glatzer Neiße (Nysa Kłodzka), die Lohe (Ślęza), die Schweidnitzer Weistritz (Bystrzyca), die Weide (Widawa) sowie der Bober (Bóbr) und der Queis (Kwisa). Die Bober-Queis-Linie bildet zugleich die Abgrenzung Schlesiens gegen die sich westlich anschließende Lausitz. Darüber hinaus liegt in den Schlesischen Beskiden im Südosten Schlesiens das Quellgebiet der Weichsel (Wisła).

Den Norden Schlesiens und den Süden Großpolens durchzieht der Trebnitzer Landrücken, eine altglaziale Endmoräne mit Höhen bis zu 270 m n.p.m., deren Mittelabschnitt Katzengebirge genannt wird. An den Beskiden, einem Teilgebirge der Karpaten an der Grenze zu Kleinpolen, hat Schlesien nur geringen Anteil, während das Hauptgebirge Schlesiens die Sudeten sind, ein Mittelgebirge mit einigen subalpinen Bereichen an der südlichen Grenze zu Mähren und Böhmen.

Im Riesengebirge liegt die Schneekoppe, die mit 1602 m n.p.m. höchste Erhebung Schlesiens. Isergebirge, Waldenburger Bergland, Eulengebirge, Heuscheuergebirge und Glatzer Schneegebirge sind weitere Teilgebirge der Sudeten in Schlesien.

Die Großstadt Breslau ist als bedeutendste schlesische Stadt traditionelle Metropole der Region.
© by Mirko Haxter von Löwenberg 2016-18
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