Freikorps - Haxter-Chronik

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Freikorps

Medaille für Oberschlesien des Freikorps Oberland

Die Medaille wurde 1926 durch Hauptmann a.D. Österreicher gestiftet. Dieser war Kommandeur des 1. Bataillions, der auch Sturmfahne Teja genannten Einheit, die 1921 im Freikorps Oberland in Oberschlesien kämpfte.
Die Erinnerungsmedaille konnte an alle ehemaligen Angehörigen des Freikorps vergeben werden die an den Kämpfen 1921 teilgenommen haben oder sich bei der Versorgung oder Propaganda zu Gunsten des Freikorps verdient gemacht haben.
Auf Antrag und nach Prüfung wurde die Medaille mit Urkunde verliehen. Darauf die Unterschrift des Hauptmanns a.D. Österreicher und das Dienstsiegel des 1. Bataillions des Freikorps Oberland.
Das Freikorps Oberland wurde 1919 durch Rudolf von Sobottendorf gegründet, der Vorsitzender der rechtsextremen Thule Gesellschaft war. Das Freikorps sollte die Münchener Räterepublik niederschlagen. 1920 wurde das Freikorps während des Ruhraufstandes eingesetzt. Danach folgten Einsätze in Oberschlesien wie bei der Eroberung von St. Annaberg. Das Freikorps wurde durch seine Brutalität und auch durch andere Morde bekannt die nicht im Zusammenhang mit den Kämpfen standen. Das Freikorps war Teil der schwarzen Reichswehr und wurde später zum Bund Oberland der 1921 den Kern der SA in Bayern bildete. Der ehemalige Stabschef des Freikorps Josef Römer hingegen trat dem kommunistischen Scheringerkreis bei und arbeitete bis zu seiner Hinrichtung 1944 aktiv gegen Hitler.







 
Freikorps greift an! (Ltn. a. D Karl-Günther Heimsoth)














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