Haxter Warte - Haxter-Chronik

Haxter
Chronik
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Haxter Warte
Die Paderborner Feldmark war vermutlich seit dem 14. Jahrhundert durch eine Landwehr mit Warttürmen geschützt. Östlich der Innenstadt standen die Haxter Warte und die Pamelsche Warte.

Haxter Warte, auch Lichtenturm genannt, ein ehemaliger Wartturm südöstlich der Stadt, der vermutlich 1400-1450 (1440 erste Erwähnung der Landwehr) errichtet wurde und Teil der Landwehr um Paderborn war. Sie liegt auf dem Haxterberg auf ca. 229m Höhe ü.N.N.

Der Lichtenturm ist Teil der mittelalterlichen „Warte“, einem Kontroll- und Schutzwerk, das Paderborn in einem weiten Radius umgab. Dazu wurden natürliche Hindernisse wie Fluss- und Bachläufe durch dichte Heckenpflanzungen, Palisaden und Wälle ergänzt. Auf Hügelkämmen errichtete man zur Verbesserung der Rundumsicht zusätzlich Wachtürme.

Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts waren von den mindestens sieben Warttürmen nur noch die beiden oben genannten erhalten. Im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs entstand an der Pamelschen Warte ein Übungsplatz für die Wehrmacht und der Turm wurde als Beobachtungsturm wieder hergerichtet.
Gegen Kriegsende sollte der Turm jedoch einem Ausweichflugplatz weichen. Irrtümlich wurde dabei zuerst die Haxter Warte gesprengt, dann fiel auch die Pamelsche Warte. Nach Kriegsende richtete die Britische Armee auf dem Gelände einen Standortübungsplatz ein.

Während die Haxter Warte 1986 als Aussichtsturm wieder aufgebaut wurde, sind von der Pamelschen Warte am Rande des militärischen Sperrgebiets bis heute nur Reste der Ringmauer sichtbar.


Haxter Warte - Rundturm mit Wall, Graben und Ringmauer. Die Gesmatanlange misst 45m im Durchmesser der Mauerring misst 23m Durchmesser,
Der Turm misst 5m im Durchmesser und ist 9m hoch und hat 1m Wandstärke.
© by Mirko Haxter von Löwenberg 2016-18
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