Hl. Laurentius - Haxter-Chronik

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Hl. Laurentius

St. Laurentiusfigur aus dem 18. Jahrhundert

Zu den sieben Pilgerkirchen der Stadt Rom gehört die unter Kaiser Konstantin um 530 über dem Grabe dieses hl. Märtyrers errichtete Basilika S. Lorenzo fuori le mura. Sie ist die größte unterden zahlreichen dem hl. Laurentius geweihten Kirchen. Die Krypta dieser Kirche birgt den antiken Sarkophag mit den Gebeinen des Heiligen. Sein Fest, das schon vor 354 von der Kirche am 10. August begangen wurde, ist nach dem Feste Peter und Paul das größte der alten römischen Liturgie; es bildet ehemals den Mittelpunkt eines eigenen Festkreises (Wimmer). Auch heute noch hat es eine Vigilfeier; der Name des hl. Laurentius wird im Meßkanon erwähnt.

Das Martyrium des Heiligen, der auf einem glühendem Rost zu Tode gebracht worden ist, geschah wahrscheinlich am 10. August 258 unter Valerian, nach anderen Überlieferungen erst unter Diokletian. Er wurde begraben auf dem Campus Veranus an der Via Tiburtina. Der hl. Laurentius war der von der abendlänischen wie von der orientalischen Kirche am meisten verehrte unter den zahlreichen frühchristlichen Märtyrern. Sowohl die hll. Ambrosius, Leo d. Gr., Augustinus wie auch der spanische Dichter Prudentius erwähnen ihn.



Attribute: Der hl. Laurentius, dessen Name "der mit Lorbeer Geschmückte" bedeutet, wird immer in der Amtstracht der Diakone dargestellt, mit rechteckigem Rost - seinem Marterwerkzeug -, Evangelienbuch und Kreuz, Almosen austeilend, mit Märtyrerpalme.

Patron
der Armen, der Bibliothekare (weil er die Kirchenbücher in Verwahrung hatte) und aller mit Feuer beschäftigten. Berufe wie Feuerwehrleute, Köche, Bäcker, Plätterinnen und Kohlenbrenner.

Feststag:
10. August
© by Mirko Haxter von Löwenberg 2016-18
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