MyHeritage - Haxter-Chronik

Haxter
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Genealogie "Haxter" > DNA-Genealogie
My Heritage





Das ist mein Ergebnis, welches ich von MyHeritage bekommen habe:

EUROPA
98,9 %


  • Nord-und Westeuropa
72,5%

  • Osteuropa
25,5 %

  • Aschkenasischer Jude
0,9 %





AFRIKA
1,1 %


  • Westafrika (Nigerianer)
1,1 %
















Mit diesem Ergebnis konnte die Haplogruppe bestimmt werden:
R1b-L52 (auch: PF6546, R-L52 oder R1b1a2a1a)
R1b ist die häufigste Haplogruppe in Westeuropa und im südlichen Ural. Es tritt auch im südlichen Sibirien, Zentralasien, Mittel - Osteuropa, Nordafrika und Westasien auf. Jüngere Auswanderungen von europäischen Kolonisten verbreitete die Gruppe nach Amerika, Australien, Afrika und Indien. Allein 100 Länder gehörten zeitweilig zur englischen Krone, historisch sind noch weitaus mehr Auswanderungen dokumentiert. So finden sich mittlerweile rund um den Erdball Bevölkerungsteile, die dieses Merkmal tragen und durchaus nicht dem europäischen Phänotyp entsprechen müssen. R1b gehört heute neben einer chinesischen Gruppe und der Schwestergruppe R1a zu den einflussreichsten und am weitesten verbreiteten y-Haplogruppen der Welt, wobei mit der Dominanz auch immer eine Verdrängung anderer Haplogruppen einhergeht. Zu den Eigenheiten der Träger dieser Haplogruppe scheint eine gewisse Wanderfreude zu gehören, was insbesondere die frühe Migrationsgeschichte sehr kompliziert macht.

In Mitteleuropa ist die R1b bisher erst mit der Glockenbecherkultur nach 3000 v. Chr. nachweisbar. Die europäischen Varianten deuten auf einen Gründereffekt hin.
Cassidy et al. identifizierten die Y-DNA dreier frühbronzezeitlicher irischer Männer als R1b (Rathlin 1 2026-3020 v. Chr. R1b1a2a1a2c1g, Rathlin 2 2024-1741 v. Chr. R1b1a2a1a2c1, Rathlin 3 1736-1534 v. Chr. R1b1a2a1a2c). Maternal gehörten sie den Haplogruppen mtDNA U5a1b1e, U5b2a2 und J2b1a an.
Klar ist allerdings, dass in Europa mehrere Ereignisse einer Genkonversion aufgetreten sind, von denen einige sicher mit der Römerzeit in Verbindung gebracht werden können.

Die größten Konzentrationen von R1b finden sich heute in der ansässigen Bevölkerung Westeuropas:
Im Süden von England sind es etwa 70%, im nördlichen und westlichen England, Wales, Schottland, Irland  bis über 90%.
In Spanien 70%, in Frankreich 60%, in Portugal sind es über 50% und bei den Basken sind es 88,1%.
Bei den West-Deutschen sind es 47%, bei den Italienern 40% und bei den Norwegern 25,9%.

In Ostdeutschland ist die Verbreitung erheblich geringer, was auf die einzigartige Stellung der Region Deutschland als Schnittmenge eines Ost-West und Nord-Süd-Gefälles hinweist. Bei den Völkern Mittel- und Osteuropas tritt Sie noch seltener auf, bei den Tschechen und Slowaken 35,6%, bei den Polen 16,4%, bei den Letten 15%, bei den Ungarn 13,3%, im europäischen Teil Russlands ist es nur noch auf einige Inseln und Metropolen beschränkt.
Man kann also von einem West-Ost-Gefälle sprechen, das sich bis zur Wolga hinzieht und im östlichen Ural bis zum Altai wieder ansteigt.




© by Mirko Haxter von Löwenberg 2016-18
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