Neuenheerse - Haxter-Chronik

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Neuenheerse
Der Ort Neuenheerse befindet sich am Osthang des Eggegebirges im Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge in Ostwestfalen-Lippe. Mitten im Ort in der Nähe der Stiftskirche entspringt die Nethe und am östlichen Ortsrand bei der St. Antonius-Kluskapelle die Öse. Um das Dorf gruppieren sich der Klusenberg, der Kössenberg, der Bollberg, der Weinberg, der Netheberg und der Steinberg.
Nachbarorte sind Altenheerse, Kühlsen, Dringenberg, Siebenstern, Bad Driburg, Schwaney, Herbram-Wald und Willebadessen.
Neuenheerse ist in das topografisch etwas höher gelegene Oberdorf im Westen und das tiefer gelegene Unterdorf östlich der Kirche geteilt.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Neuenheerse 1341 als Nygenherse. Das zu Willebadessen gehörende Nachbardorf Altenheerse wurde als Altinherise bereits 1066 urkundlich erwähnt.

Zu unterscheiden ist die Geschichte des Damenstifts Heerse von der Geschichte des Wigbolds Neuenheerse.

Neuenheerse gehörte während des Mittelalters zum Fürstbistum Paderborn. 1802/03 wurde das Hochstift vom Königreich Preußen besetzt. In napoleonischer Zeit war Neuenheerse Teil des Königreiches Westphalen und wurde dem Kanton Dringenberg unterstellt, welches neben Dringenberg die Dörfer Schwaney, Altenheerse, Neuenheerse, Kühlsen und Willebadessen umfasste. Mit der Gründung des Kreises Warburg 1816 wurde Neuenheerse Teil des Amtes Dringenberg, welches 1856 mit dem Amt Gehrden zum Amt Dringenberg-Gehrden vereinigt wurde. Mit der Auflösung des Kreises Warburg und des Amtes Dringenberg-Gehrden am 1. Januar 1975 durch das Sauerland/Paderborn-Gesetz wurde Neuenheerse in die Stadt Bad Driburg eingegliedert.


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