Schlesien's Geschichte - Haxter-Chronik

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Schlesien's Geschichte
Die Geschichte von Schlesien ist sehr eng mit der Geschichte Polens, Preußens, Böhmens, Österreichs und Deutschlands verbunden. Immerhin kann auch auf ca. 600 Jahre gemeinsame Deutsch-Polnische Siedlungsgeschichte zurück geblickt werden, die bereits im 13. Jahrhundert begonnen hat.

Schlesien wurde stets beherrscht!
Der Deutsche Orden - Friedrich II. - Bismarck - Hindenburg - Hitler

Im Geist des Mythos von Tannenberg (Hindenburg: 1914 Sieger gegen Russland in der Schlacht von Tannenberg) haben Deutsche unmenschliche Verbrechen begangen, deren Ausmaße mit nichts vergleichbar sind. Der von den Deutschen begonnene 2. Weltkrieg hat den Polen etwa sechs Millionen Kriegstote beschert.

Geschichtliche Daten bis 2004:
Kelten, Germanen, Hunnen & Slawen
ca. 400 v. Chr.
Die Kelten ziehen nach Schlesien
ca. 200-100 v.Chr.
Germanische Besiedelung durch Lugier, Wandalen, Silinger und "Oder-Warthe Gruppe".
Der Name Schlesien leitet sich von dem Teilstamm der Silinger ab, die bis zum 4 Jh. das Land in ihrem Besitz hatten und dann nach dem Westen abzogen.
ca. 400 n. Chr.
Die Auswirkungen des Hunneneinbruchs in Europa um 375, der Schlesien nicht direkt traf, scheinen das Land um 400 erreicht zu haben.
Die Germanen ziehen teilweise fort. Ein Teil der Silinger schloß sich damals den westwärts ziehenden asdingischen Wandalen an. Das silingische Königtum in Schlesien ging jedoch erst ein Jahrhundert später, nach dem Zusammenbruch der hunnischen Macht, im Donauraum unter.
ca. 600 n. Chr.
Slawische Stämme lassen sich in Schlesien nieder.
Die verbliebene germanische Restbevölkerung vermischt sich mit den Slawen, die nun in die freien Gebiete einsickern, z. B. die Opolanen und die Golenzizi im 7. Jahrhundert n. Chr.
um 900 n. Chr.
Böhmischer Herzog Vratislav I gründet die Grenzburg Vratislavia (Breslau).

Teil des polnischen Staates
966
Fürst Mieszko I., aus dem Herrschergeschlecht der Piasten, lässt sich taufen und vereint dort Polanie sowie benachbarte Stämme unter seiner Herrschaft.
1000
In Gniezno (Gnesen) wird die erste polnische Kirchenprovinz eingerichtet. Kaiser Otto III. des germanischen Reiches besuchte auf einer Pilgerreise von Rom aus im Jahre 1000 das Grab des heiligen Adalbert in Gnesen und erhob dort Herzog Boleslaw I. Chrobry (der Tapfere, 992-1025) zum "Bruder und Mitarbeiter des Reiches".
Gründung des Bistums Breslau als Teil der polnischen Kirchenprovinz mit seinen Rechten auf große Gebiete Oberschlesiens.
1024
Der Name Polen erscheint erstmals in der Geschichte auf, als sich Boleslaw I. Chrobry mit päpstlichem Segen zum ersten polnischen König krönen lässt.
1200
Aufhebung der polnischen Senioratsverwaltung, die Bindung an Polen lockert sich.


Deutsche Biesiedelung
1200
Heinrich I. holt deutsche Siedler aus Franken, Thüringen, Sachsen (Meißen), aus dem Mährischen und aus dem Flämischen ins Land. Er öffnet das bewaldete riesige Gebiet Schlesien den deutschen Siedlern, die dem Land ihre Fortschrittlichkeit im wirtschaftlichen Leben bringen sollen.
1202
Hedwig (von Andechs) Herzogin von Schlesien gründet das Zisterzienserkloster Trebnitz bei Breslau in Schlesien.
1241
Die Mongolen überschreiten die Oder (Odra) bei Ratibor (Racibórz).
Der Mongoleneinfall richtet große Zerstörungen an.
1242
Zahlreiche Dörfer und Städte werden nach deutschem Recht gegründet.


Böhmische Periode
1335
Im Vertrag von Trentschin verzichtet König Kasimir III. von Polen für immer auf Schlesien.
1339
Der Verzicht vom König zu Krakau wurde erneuert.
1355
Als böhmisches Lehen kommt es mit Böhmen unter Kaiser Karl IV. zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.
1430
Große Verwüstungen durch den Einfall der Hussiten.
1435
Ende der Hussitenkriege. Das Land steht am Rande des Ruins.


Österreichische Periode
1526
Schlesien und Oberschlesien kommen zu Österreich.
1639-1646
Schwedische und kaiserliche Truppen verwüsten Schlesien.
Zerstörung, Plünderung und Seuchen vernichten und entvölkern vor allem die Städte, die ihre alten Bevölkerungszahlen erst im 19. Jahrhundert bzw. überhaupt nicht mehr erreichen.


Preußische Herrschaft
1740
1. Schlesischer Krieg:
Friedrich II. zog 1740 nach Schlesien ein und schlug dort 1741 die österreichischen Truppen. Maria Theresia musste fast ganz Schlesien abgeben, bis auf die Grafschaft Glatz.
1742
2. Schlesischer Krieg:
Zum Zweiten Schlesischen Krieg kam es, nach dem Karl Albrecht von Bayern, der Gegenspieler Maria Theresias, zum Kaiser (Karl VII.) gewählt worden war und Preußen deshalb fürchtete, seine Beute Schlesien könnte wieder verloren gehen.
Der preußische Sieg führte zum Frieden vom Dresden, der die Herrschaft Friedrich II. in Schlesien bestätigte. Schlesien wird zwischen Österreich und Preußen geteilt.
1756
3. Schlesischer Krieg:
Weil Friedrich II. die Annäherung zwischen Frankreich und Österreich als Bedrohung empfand führte er - später auch mit Unterstützung des russischen Zaren Peter III. - einen siebenjährigen Krieg, der am Ende dazu führte, dass der größte Teil Schlesiens preußisch wurde.
1763
Hubertusburger Frieden. Neuziehung der Grenzen, fast ganz Schlesien bleibt preußisch.
um 1800
Zur polnischen Sprache wird jetzt auch in deutscher Sprache in Schlesien unterrichtet.
1806
Die Franzosen rücken in Schlesien ein.
1813
Nach der französischen Niederlage in Rußland geht von Schlesien die Erhebung gegen Napoleon aus.
1846/47
Große Trockenheit und Hungersnot auch in Teilen des Landes.
1848
Aufruhr und Revolution in Schlesien. Auf dem Lande Bauernaufstände.
1866
Einführung der Selbstverwaltung.
1878
Es wird nur noch in deutscher Sprache in Schlesien unterrichtet.


Nach dem Ersten Weltkrieg
1919
Durch den Versailler Vertrag wird Oberschlesien durch Teilungen zerrissen.
August 1919
Der erste polnische Aufstand verfolgte das Ziel des Polnischen Nationalkomitees - in Paris gegründet - Regionen in Schlesien mit mehrheitlich polnischsprachiger Bevölkerung in das Gebiet Polens einzubeziehen.
August 1920
Der zweite polnische Aufstand im oberschlesichen Industrierevier führte zum Beschluß der Teilung Oberschlesiens, der aber nicht vollzogen werden konnte und man sich deshalb an der Völkerbund wandte.
3. Mai 1921
Der dritte polnische Aufstand in Schlesien der zu einer entscheidenden Auseinander-setzung zwischen polnischen Einheiten und dem "Selbstschutz Oberschlesien" am 21. Mai 1921 auf dem Annaberg führte und der nun schließlich zur Abtretung von Ostober-schlesiens an Polen führte.
1921
Volksabstimmung in Oberschlesiens mit 59,6% zugunsten Deutschlands in Oberschlesien und 40,4% zu Gunsten Polens.
Am 20. Oktober 1921 beschloss die Kommission der Botschafter der Entente die Abtretung Ostoberschlesiens an Polen. Die Teilung Oberschlesiens führte zur Abwanderung vieler Deutscher aus Ostoberschlesien. Damit ist aber auch das Industrierevier im Westen Oberschlesiens gewachsen. Gleiwitz rückte nun ins Zentrum der Industrie Schlesiens.
1939
Beginn des 2. Weltkrieges mit dem Überfall auf den Sender Gleiwitz (Gliwice).
Am Abend des 31.8.1939 überfiel der SS-Sturmbannführer Alfred Naujocks zusammen mit fünf oder sechs in Zivil gekleideten SS-Leuten den Sender Gleiwitz. Das laufende Programm wurde unterbrochen, über den Sender wurde ein Aufstand der polnischen Minderheit ausgerufen. Ein Toter, als "Konserve" bezeichnet, wurde als "Beweis" für den angeblichen polnischen Überfall in der Sendeanlage deponiert, nach wenigen Minuten war der Spuk vorbei. Dieser fingierte Überfall sollte neben anderen, auf ähnliche Weise inszenierten Übergriffen, Hitler den Anlass zum Krieg gegen Polen liefern.
Der Sieg über Polen bringt die Wiedervereinigung Schlesiens, jedoch vertieft die einsetzende Germanisierungspolitik den Gegensatz zwischen Deutschen und Polen.


Nach dem Zweiten Weltkrieg
1945
Schlesien kommt unter polnische Verwaltung. Vertreibung der deutschen Bevölkerung beginnt (Vertreibungsdekrete von Bierut!), wobei vor allem in Niederschlesien fast alle Deutschen davon betroffen sind. Von den 4,82 Millionen in Schlesien bei Kriegsende wohnenden Deutschen sind 550.000 umgekommen. 1950 lebten 3,25 Millionen Schlesier in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR, während sich noch 700.000 in Schlesien befanden. Ebenfalls nach Angaben von 1950 wohnten in Niederschlesien noch 10% "Einheimische" und in Oberschlesien 55% "Einheimische".
Die übrigen Einwohner Schlesiens zu diesem Zeitpunkt waren Vertriebene aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten und aus anderen polnischen Regionen.
1956-1958
Von 1956 an war es dann möglich Ausreiseanträge in die Bundesrepublik Deutschland im Rahmen eines Abkommens zur Familienzusammenführung zu stellen. Bis 1958 sind Ausreisende mit 504 Sonderzügen in das Aufnahmelager Friedland gebracht worden. Nach deutscher Statistik sind in dieser Zeit 132.494 Aussiedler aus Polen im Rahmen der Familienzusammenführung in Deutschland aufgenommen worden.
1965
Das Versöhnungszeichen der polnischen Bischöfe vom 18.11.1965
Nach Abschluß des II. Vatikanischen Konzils (11. Oktober 1962 - 8. Dezember 1965) wird ein Brief der polnischen Bischöfe an ihre deutschen Kollegen veröffentlicht. Der darin enthaltene Satz "Wir vergeben und bitten um Vergebung" wird in der Folge von der katholischen Kirche in Deutschland übernommen und zum wichtigsten Leitmotiv der christlichen Versöhnung zwischen Polen und Deutschen.

Zu den Unterzeichnern des Briefes zählte auch der am 02. April 2005 verstorbene Papst Karol Jozef Wojtyla.
1970
Ab 1970 kam es erneut zu einer Ausreisewelle - bis 3000 Personen täglich.
Wegen Schwierigkeiten in polnischen Industriegebieten wurde die Ausreisewelle bis 1975 stark reduziert.
Verbesserung der Beziehungen zwischen Deutschen und Polen durch den "Kniefall" am 08.12. 1970 von Bundeskanzler Willi Brandt bei seinem Besuch in Warschau.
1973
1973 erlaubten die Polen reisewilligen Schlesiern aus Deutschland den Besuch Schlesiens mit dem eigenen PKW und ohne Einschränkungen, wenn man von dem Zwangsumtausch der DM absieht.
1981
Am 13. Dezember 1981 wurde in Polen der Kriegszustand ausgerufen. Damit hofften die kommunistischen Machthaber, die Freiheitsbewegung, die sich seit dem Sommer 1980 um die Freie Gewerkschaft „Solidarność“ gruppierte, zu zerschlagen.
Der im August 1980 in der Danziger Werft begonnene Prozess führte im nächsten Jahrzehnt zum Zusammenbruch der kommunistischen Regime in Ostmitteleuropa und zur Entstehung souveräner demokratischer Staaten in diesem Teil des Kontinents.
1985
Ansprache des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker am 8. Mai 1985 im Plenarsaal des Deutschen Bundestages zum 40. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkrieges

"Der 8. Mai ist für uns vor allem ein Tag der Erinnerung...
... an das, was Menschen erleiden mussten. Er ist zugleich ein Tag des Nachdenkens über den Gang unserer Geschichte. Je ehrlicher wir ihn begehen, desto freier sind wir, uns seinen Folgen verantwortlich zu stellen.

Der 8. Mai ist für uns Deutsche kein Tag zum Feiern.
Die Menschen, die ihn bewusst erlebt haben, denken an ganz persönliche und damit ganz unterschiedliche Erfahrungen zurück. Der eine kehrte heim, der andere wurde heimatlos. Dieser wurde befreit, für jenen begann die Gefangenschaft. Viele waren einfach nur dafür dankbar, dass Bombennächte und Angst vorüber und sie mit dem Leben davongekommen waren. Andere empfanden Schmerz über die vollständige Niederlage des eigenen Vaterlandes. Verbittert standen Deutsche vor zerrissenen Illusionen, dankbar waren andere Deutsche für den geschenkten neuen Anfang...

Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung.
Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialis-tischen Gewaltherrschaft. Niemand wird um dieser Befreiung willen vergessen, welche schweren Leiden für viele Menschen mit dem 8. Mai erst begannen und danach folgten. Aber wir dürfen nicht im Ende des Krieges die Ursache für Flucht, Vertreibung und Unfreiheit sehen. Sie liegt vielmehr in seinem Anfang und im Beginn jener Gewaltherrschaft, die zum Krieg führte.
Wir dürfen den 8. Mai 1945 nicht vom 30. Januar 1933 trennen.
Wir haben wahrlich keinen Grund, uns am heutigen Tag an Siegesfesten zu beteiligen. Aber wir haben allen Grund, den 8. Mai 1945 als das Ende eines Irrweges deutscher Geschichte zu erkennen, das den Keim der Hoffnung auf eine bessere Zukunft barg."
1989
Während der revolutionären Umwälzungen von 1989 sind von der polnisch- kommunistischen Regierungen die wichtigsten Vertreibungsdekrete aus der Zeit von Bierut außer Kraft gesetzt worden, wie Forschungen im Sejm-Archiv vom Warschauer Zeithistoriker Prof. W. Borodziej auf Anregung vom M. Ludwig (FaZ) ergeben haben.

Am 03. Januar 2003 bestätigte Herr Prof. W. Borodziej meine diesbezügliche Anfrage an ihn im ORB-Chat zu der Sendung "Deutsche und Polen" und verwies auf seine Publikation dazu im "Dialog" 61 Ausgabe 2002.

Im Jahr der Wende 1989 sammelte Johann Kroll alleine in Oppeln 260.000 Unterschriften derer, die sich noch als "Deutsche" bezeichneten. Insgesamt sind 400.000 Unterschriften der Deutschen Botschaft übergeben worden.

Insgesamt geht man davon aus, dass von den 1,6 Millionen in Polen nach dem Krieg verbliebenen Deutschen, nun noch etwa 300.000 bis 500.000 in Polen leben, die meisten davon in den Gebieten bei Kattowitz, Oppeln und Tschenstochau.
1990
Im deutsch-polnischen Grenzvertrag wird die Oder-Neiße-Linie als Grenze zwischen den beiden Staaten anerkannt.
Die Deutsche Minderheit in Polen wurde von den Polen 1989 anerkannt. Die Existenz einer solchen Minderheit ist von der offiziellen Propaganda über 40 Jahre geleugnet worden. Minderheitenschutzrechte werden nun eingeräumt.

Bei den Kommunalwahlen im Mai 1990 beteiligte sich die deutsche Minderheit erstmals an Kommunalwahlen. In Oppeln und rund um den Annaberg wurden 380 von 500 deutschen Kandidaten gewählt, 30 Bürgermeister stellten die Deutschen Minderheiten bis 1993.
1991
Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über gut Nachbarschaftliche und freundschaftliche Zusammenarbeit.
Deutsche in Oberschlesien können die doppelte Staatsangehörigkeit erhalten, also die polnische und deutsche.
Auch die folgenden Bundesregierungen hakten sich an die Reglung, auf die sich Polen und Deutschland 1991 geeinigt hatten, wonach Vermögensfragen weiterhin als offen betrachtet, von der Politik jedoch nicht thematisiert werden.
1997
Polen tritt der NATO bei und die neue Verfassung Polens trifft in Kraft. Polen ist nun ein demokratischer Rechtsstaat, der den Prinzipien der Gewaltenteilung, der Demokratie und der sozialen Gerechtigkeit verpflichtet ist. Mit der Regelung der Übertragung von Hochheitsrechten auf internationale Organisationen ist eine Grundlage für den Beitritt zur Europäischen Union geschaffen.
1998
Das polnische Parlament weist eine Entschließung des Deutschen Bundestages zurück, demzufolge die Aufnahme Polens in die EU an die "Lösung noch offener, Bilateraler Fragen" geknüpft wird. Gemeint ist das freie Niederlassungsrecht von Deutschen in Polen.
2003/04
In der Erklärung zur polnischen Volkszählung gaben 173.200 Bürger an, schlesischer Nationalität zu sein.


Die Zahlen im Einzelnen:
173.200 schlesische Nationalität
152.900 deutsche Nationalität
48.700 weißrussische Nationalität
31.000 ukrainische Nationalität
12.900 Roma
5.900 Lemken
5.800 litauische Nationalität
5.100 kaschubische Nationalität
2.000 slowakische Nationalität
1.100 jüdische Nationalität
800 tschechische Nationalität
Während der gesamten Zeit des realen Sozialismus wurde die Überzeugung von der unbedingten Einheit und ethnischen Einheitlichkeit Polens gepflegt, doch die angegebenen Daten waren grotesk.


Quelle: "DIALOG" 65/2003/2004 Seite 94-96

Nach der Aufnahme Polens am 12.03.1999 in die NATO, Unterzeichnung des EU-Beitrittsvertrags am 16.04.2003 und Zustimmung der polnischen Bürger im Referendum vom 08.06.2003 zum EU-Beitrittsvertrag (Gesamtpolen 81,7%, in Schlesien sogar 83,4%), wird Polen zum 01.05.2004 Vollmitglied der Europäischen Union und damit wird auch Schlesien eine Region in Europa.

Damit dürfte der Weg der Zukunft klar vorgezeichnet sein, Polen, und damit auch Schlesien, wird ein Teil Europas. Lange genug hat es gedauert!
© by Mirko Haxter von Löwenberg 2016-18
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